Liebe Leser des "Bickenbach-Blumen-Blog",

es macht mir soviel Freude, die Blumen im Garten zu erleben und noch viel mehr, die Freude an den schönen Blumen mit anderen zu teilen. Über die Jahre haben sich über 400 verschiedene Sorten angesammelt. Nun habe ich mir vorgenommen, alle Blumen aufzulisten und ein paar Hinweise zur Pflege aufzuschreiben. Dazu macht Sabine hervorragende Aufnahmen von jeder Pflanze. Da meine Handschrift zwar elegant, aber eher unleserlich ist, habe ich etwas Hilfe bekommen und dieser Block wurde aufgebaut, um nach und nach alle Blumen zu erfassen.
Ich wünsche allen Lesern viel Spass beim Durchstöbern und hoffe, dass die Information nützlich ist. Bei Fragen wendet Euch gerne an mich, ich freue mich über Post (bickenbach.blumen@gmail.com). Oder kommt mal vorbei; im April oder Herbst gibt's dann auch manchen Ableger.

Viel Spass mit den Bickenbach Blumen,

Euer Hans

Stiefmütterchen


Stiefmütterchen         Violaceae
Viola tricolor

Höhe: 10 - 30 cm
Blüte: März bis Mai
Farbe: nahezu alle Farben
Standort: Sonnig bis leicht beschattet, frisch bis feucht, locker, nährstoffreich, humos

Günstige Partner: Maßliebchen, Vergissmeinnicht, Goldlack, Tulpen, Narzissen

Bemerkungen:
Urspsrünglich und bis heute Ackerpflanze,
auf guten wie schlechten Böden.
'tricolor' = dreifarbig = Symbol der Dreieinigkeit.
Die Blüten sind essbar. Tee aus Blüten und Kraut soll entzündungshemmend und schleimlösend sein.
Das Stiefmütterchen ist das Symbol der Freidenker in Frankreich und in Österreich. Es war schon im Mittelalter das Symbol für gute (humanistische ) Gedanken.
Es ist auch eines der Stadtsymbole der japanischen Stadt Osaka.

Die Blüte erzählt vom König und seiner zweiten Frau,   für die zwei Töchter eine
böse Stiefmutter: Sie beansprucht den größten Platz (großes unteres Blütenblatt abzupfen ), ihre zwei Töchter sitzen  rechts und links ( die beiden Blütenblätter  abzupfen ). Auf nur einem Stuhl sieht man jetzt die beiden Kinder des Königs ( abzupfen ) . Nun sieht man den König, auf seinen Protest hin von der bösen Königin  in den Kerker geworfen. Seine Töchter  werfen ihm gegen die Kälte einen roten Schal und Pantoffeln hinunter, wie man deutlich erkennt ( die grünen Überzüge vorsichtig von den Beinen zupfen ).
Heimat: Kulturform